18.7.-26.7. Zu New York habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Der Anfang war schrecklich. Die Grenze zwischen New Jersey und New York ist nur ein Strich auf einem Felsen, aber der Trail ist völlig anders. Es geht über jeden Felsen, der im Weg rumliegt, nie drumrum, immer rauf und runter. Auch sonst, wenn es im Gelände auf und ab geht, ist es immer steil, Serpentinen gibt es nicht mehr. Das war unerwartet und ich war superlangsam. Das Wetter war auch ziemlich anstrengend, heiß und feucht, da will man keine steilen Klettereien machen. Aber habe ich natürlich, so ist das eben auf einem Thruhike. Es war aber auch schön. Es gab Ausblicke, da war vor mir der Hudson River mit Booten, dahinter Wald und Berge und in der Ferne die Skyline von New York City. Da habe ich vor einem Shelter gesessen, mir mein Essen gemacht und einfach nur die Aussicht genossen. Später führt der Trail dann durch einen Zoo, der kranke Tiere aus der Umgebung aufnimmt, so etwas wie ein Gnadenhof. Danach läuft ...